Leitfaden für den
perfekten B2B
Website-Relaunch

Was ist ein Website-Relaunch?

Von einem Website-Relaunch spricht man dann, wenn eine komplett neue Version des bisherigen Internetauftritts erstellt wird. Dafür werden Inhalte, Design und auch die verwendete Technik grundlegend neu angelegt. Wird nur das Design geändert, aber Inhalte, Konzeption und Technik bleiben weitestgehend gleich, handelt es sich um Website-Redesign.

Wann ist ein Website-Relaunch sinnvoll?

Solange eine Website gut funktioniert, technisch aktuell ist und ansprechend aussieht, macht es keinen Sinn sie zu relaunchen. Denn ein Relaunch ist in der Regel mit einigen Kosten verbunden.

Sollten aber die folgenden Aspekte auf Ihre Website zutreffen, ist es Zeit für einen Relaunch:

  • Ihre Website hat keinen oder kaum Mehrwert für die Besucher
  • Ihre Website ist nicht responsive und kann auf mobilen Geräten nicht vollumfänglich genutzt werden
  • Ihre Website entspricht nicht mehr Ihren strategischen Ziele bzw. spiegelt nicht alle Geschäftsbereiche wider
  • Ihre Website ist nicht benutzerfreundlich
  • Das Design ist nicht mehr auf dem neuesten Stand
  • Ihre Website wurde nicht für Suchmaschinen optimiert
  • Ihre Website weist eine hohe Bounce Rate auf
  • Ihre Website hat eine niedrige Conversion Rate
  • Ihre Website generiert keine bzw. nur wenige Leads
  • Das Content-Management-System weist Sicherheitslücken auf oder ist veraltet

Redesign oder Relaunch? Was ist der Unterschied?

Redesign

  • Die Optik wird modernisiert
  • Nutzerführung und Navigation werden evtl. etwas aktualisiert
  • Performance und SEO-Ranking bleiben aber unverändert erhalten
  • Ist dann sinnvoll, wenn die Website technisch und strukturell auf dem aktuellen Stand ist

Relaunch

  • Die Informationsarchitektur wird optimiert bzw. neu ausgerichtet
  • Nutzerführung und Navigation werden komplett neu aufgesetzt
  • Die Usability wird entscheidend verbessert
  • Neue Inhalte werden produziert und für SEO onpage optimiert
  • Die technische Basis (CMS) wird neu aufgesetzt

Sorgfältige und solide Planung ist die Basis für einen erfolgreichen Website-Relaunch. Damit Sie und Ihre Kunden sich über einen überzeugenden neuen Internetauftritt freuen können.

5 Schritte zu einem erfolgreichen Website-Relaunch

1. Hochwertige Inhalte

Ihre Website wird nur dann erfolgreich sein, wenn Ihre Inhalte einen Mehrwert für die Besucher bieten und für Suchmaschinen optimiert wurden. Sie müssen Ihren Besuchern relevante Informationen liefern, die in dieser Form und Ausführlichkeit nur auf Ihrer Website zu finden sind. Damit punkten Sie nicht nur bei Ihrer Zielgruppe, sondern auch bei Suchmaschinen wie Google sind.

Einmaliger Content, der eine hohe Relevanz hat, wird mit guten Platzierungen beim Suchmaschinenranking belohnt. Bieten Sie Ihren Website-Besuchern alle wichtigen Informationen zu Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten und Leistungen. Und präsentieren Sie Ihre Inhalte so, dass sie von den Besuchern möglichst leicht und verständlich aufgenommen werden können. Also einfache Satzstrukturen und nur so viel Fachsprache wie nötig. Strukturieren Sie die Inhalte mit Überschriften, Zwischenüberschriften, kurzen Textabsätzen, Aufzählungen und Querverlinkungen innerhalb der Website. Das macht nicht nur das Lesen angenehmer, man findet auch die gewünschten Inhalte schneller.

2. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Damit möglichst viele Besucher auf Ihre Website kommen, sollte sie möglichst gut in den Suchmaschinen zu finden sein – und zwar für die relevanten Suchbegriffe. Je weiter oben sie im Suchmaschinen-Ranking landet, desto größer ist die Chance, dass potenzielle Kunden auf Sie aufmerksam werden. Voraussetzung für eine gute Platzierung ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Hier gilt es eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen, etwa die Relevanz und Einmaligkeit der Inhalte, die Auszeichnung von Texten als Überschriften, aber auch die Verwendung von Meta-Angaben.

3. User Experience / Usability

Webseiten, die möglichst nutzerfreundlich gestaltet sind, kommen nicht nur bei Suchmaschinen besonders gut an (und werden dort mit einer guten Platzierung belohnt), sondern auch bei den Besuchern selbst. Und um die geht es letztendlich. Sie sollen möglichst schnell die gewünschten Informationen finden, um am Ende von reinen Besuchern zu Kunden zu konvertieren. Ein gutes User-Experience-Konzept ist die Basis für die optimale Nutzerfreundlichkeit. Navigation und Informationsarchitektur sollten so aufgebaut sein, dass sich der User möglichst intuitiv zurechtfindet.

4. Design

Der erste Eindruck ist entscheidend. Innerhalb weniger Sekunden entscheiden die Besucher einer Website, ob sie weiter auf der Seite bleiben oder wieder abspringen. Noch bevor sie einen Satz auf Ihrer Website gelesen haben, haben die User die Seite visuell wahrgenommen. Diesen Moment gilt es zu nutzen, um mit einem attraktiven Design und emotionalen Bildern einen positiven Eindruck bei Ihren potenziellen Kunden zu erzeugen.

5. Technische Umsetzung

Auch in technischer Hinsicht sollte Ihre Website dem State of the Art entsprechen und alle aktuellen Standards berücksichtigen. Neben dem Erstellen von fehlerfreiem, möglichst schlankem Code und dessen technischer Aufbereitung für eine optimale Suchmaschinenindexierung spielt auch die Auswahl des passenden Hosting-Anbieters eine entscheidende Rolle.

Der Einsatz eines modernen Content-Management-Systems (CMS) bietet Ihnen die Möglichkeit, Anpassungen und Ergänzungen Ihrer Website in Eigenregie durchzuführen. Zudem können interne Systeme (wie z.B. CRM, PIM) angebunden werden.

Und je weitsichtiger die technische Planung zu Beginn war, desto einfacher lässt sich Ihre Website später ausbauen.

Zwei bewährte Content-Management-Systeme im Vergleich

Wir als WordPress Agentur und TYPO3 Agentur empfehlen den Einsatz eines dieser Open Source Contentmanagementsysteme. Zu Beginn eines Projektes werden dazu von uns die Anforderungen analysiert.

TYPO3

Vorteile

  • Ermöglicht differenzierte Nutzerrechte
  • Bietet eine sehr stabile Performance
  • Eignet sich für mittelständische und große Unternehmen
  • Ist dank Open Source sehr kostengünstig
  • Ist weit verbreitet mit einer großen Anzahl an Nutzern
  • Ist ein erprobtes System mit hohem Sicherheitsstandard
  • Verfügt über einen sehr großen Funktions- und Leistungsumfang
  • Eignet sich für umfangreiche und komplexe Projekte/Portale

Nachteile

  • Erfordert viel Fachwissen
  • Aufwand und Kosten sind höher
  • Ist die Website schlecht umgesetzt, ist der Wartungsaufwand sehr hoch

Fazit

Für mittelgroße bis große Unternehmen ist TYPO3 die richtige Lösung, wenn es darum geht komplexe und leistungsfähige Webseiten und Portale zu realisieren. Das System eignet sich auch für Intranet- und Extranet-Projekte.

Weitere Argumente, die für TYPO3 sprechen: Sicherheit, Performance, Skalierbarkeit und unternehmensweite Nutzbarkeit.

WordPress

Vorteile

  • Ist dank Open Source kostenlos
  • Lässt sich sehr vielseitig einsetzen
  • Ist sehr einfach aufgebaut
  • Bietet bei regelmäßiger Wartung ein hohes Maß an Sicherheit
  • Ermöglicht individuelle Lösungen
  • Lässt sich sehr gut an andere System anbinden
  • Wird kontinuierlich weiterentwickelt und damit laufend aktuell gehalten
  • Ermöglicht Suchmaschinenoptimierung ohne großen Aufwand
  • Verfügt über eine sehr intuitive Bedienung

Nachteile

  • Bei unprofessioneller Umsetzung kann das System unsicher werden
  • Design-Möglichkeiten sind eingeschränkt, falls keine individuelle Lösung entwickelt wird
  • Eignet sich nur bedingt als Enterprise-Lösung
  • Werden zu viele Plugins eingesetzt, leidet die Stabilität

Fazit

WordPress eignet sich als Basis für eine grundsolide Website-Entwicklung und genügt auch höheren Ansprüchen. Für seine Schwächen in den Bereichen Sicherheit und Stabilität hat eine professionelle WordPress Agentur Lösungen. Je nach Anforderungsprofil eignet sich WordPress für kleine, mittelständische bis größere Unternehmen.

Zwei bewährte Marketing-Automation-Systeme im Vergleich

Marketing Automation, als Baustein im digitalen Marketing, hilft Unternehmen potentielle Kunden auf die Website zu holen, Leads zu generieren und zu qualifizieren und unterstützt anschließend den Vertrieb beim erfolgreichen Abschluss. Wir arbeiten hier je nach Anforderungen und Budget mit einem der beiden nachfolgenden Systemen.

HubSpot

Vorteile

  • Kann von einem, aber auch mehreren Usern genutzt werden
  • Eignet sich für kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch als größere Enterprise-Lösung
  • Ist mandantenfähig
  • Das integrierte CMS ermöglicht smarte Lösungen für Inbound-Marketing
  • Bietet ein umfassendes Leistungspaket mit Marketing-Hub, Lead-Generierung, Marketing-Automatisierung und Analytics
  • Features wie Sales-Hub inklusive E-Mail-Tracking, Planung von Meetings und E-Mail-Automatisierung ergänzen das System
  • Verfügt über einen Service-Hub inklusive Tickets, Kundenfeedback, Wissensdatenbank und Schnittstellen zu allen großen CRM-Systemen

Nachteile

  • Höhere Kosten
  • Um seine ganze Stärke und Leistungsfähigkeit auszuspielen, müssen die einzelnen Komponenten des Systems optimal miteinander vernetzt werden

ActiveCampaign

Vorteile

  • Ist ausgesprochen benutzerfreundlich
  • Bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Eignet sich besonders für KMUs sowie Einsteiger in die Marketing-Automatisierung
  • Verfügt über Features wie E-Mail-Marketing, Marketing Automation, Sales und CRM sowie Messaging
  • Zahlreiche Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten runden das System ab

Nachteile

  • Verfügt über kein Social-Media-Management
  • Bietet keinen Landingpage-Builder
Martin Kirmaier | Vorstand der coma AG

Kompetente Beratung für Ihren B2B Website-Relaunch

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Martin Kirmaier
martin.kirmaier@coma.de
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