Messenger Marketing

Die Zukunft von Social Media

Messenger Dienste und Marketing bzw. Advertising passten bisher kaum zusammen. Das mag zum einen daran liegen, dass es beim weltgrößten Messenger-Dienst WhatsApp noch keine groß angelegten Ad-Platzierungen gibt, zum anderen aber auch an der mangelnden Kreativität, was digitalen Service und Dialogmöglichkeiten angeht. Dabei gibt es bereits erste erfolgversprechende Ansätze, wie es beispielsweise TUI mit dem WhatsAPP Service zeigt.

Hier können sich Interessenten die besten Angebote samt Last Minute Aktionen bequem aufs Handy schicken lassen. Doch Messenger Marketing ist vor allem eins: ein mächtiges Social CRM Werkzeug, mit der direkten Möglichkeit in den 1:1 Dialog mit Fans und Followern zu ziehen.

Hier finden Sie übrigens einen interessanten Artikel zum Thema Social CRM.

Welcher Messenger ist der Beste?

Diese Frage lässt sich pauschal kaum beantworten, zumal Mark Zuckerberg gerade plant, seine drei großen Messenger Services zu einem neuen Social Network zu vereinen. WhatsApp ist mit ca. 42 Millionen täglichen Nutzern in Deutschland ganz klar die Nummer 1.

Fast jeder zweite Deutsche chattet also aktiv mit Freunden und Bekannten über WhatsApp, was ein enormes Potenzial für Marken ist, da man den User nicht in eine neue Community zwingen muss und gleichzeitig die Möglichkeit hat, diskret und direkt Feedback zu bekommen oder gar personalisierte Angebote zu unterbreiten. Da es hier keinen Feed wie bei Facebook gibt, sollte die Marketingstrategie über Mehrwert-Services aufgebaut werden. Hier stellt sich die Frage: Welche Leistung kann ich meinen Fans und Kunden anbieten, die so interessant ist, dass sie meinen WhatsApp Service abonnieren? Bei Redaktionsinhalten, Sportergebnisdiensten oder Urlaubsangeboten ist die Idee schnell gefunden. Doch auch für FMCG Brands oder B2B Unternehmen lassen sich wunderbare Angebote und Services kreieren, die einen Austausch über den WhatsApp Messenger interessant machen. Und das mit weitaus höheren Öffnungsraten, als beim altgedienten Newsletter.


Ähnlich verhält es sich mit dem Facebook Messenger, der den zusätzlichen Vorteil hat, dass er direkt mit der Facebook Seite verknüpft ist und gerne auch als Messenger Bot auf Webseiten eingesetzt wird. Der User bleibt im Facebook Universum und braucht nicht zwischen Social Network und Messenger Dienst zu wechseln. Dadurch lässt sich die klassische Email Kommunikation ablösen und durch den schnellen, unkomplizierten Chat ersetzen.

Etwas anders verhält es sich mit dem Instagram Messenger, der seine große Stärke im Rahmen der beliebten Instagram Stories ausspielt. Stories sind die einzige Contentform, die den User über den Content sofort in den persönlichen Chat führt. Von daher sollte die Dramaturgie einer Story immer auf Interaktion ausgerichtet sein, denn eine schnellere Chance auf einen Dialog mit der Zielgruppe hat man selten.

Wie aus Messenger Marketing Social CRM wird

Warum der aktive Dialog zum Nutzer wichtiger ist als Redaktion und Ads, zeigen immer wieder Statistiken zu den Einflussfaktoren auf die Kaufentscheidung von Konsumenten, in welchen die persönliche Empfehlung deutlich höher bewertet wird, als beispielsweise die Website, Werbung oder Redaktion eines Unternehmens. Das gilt übrigens insbesondere im B2B-Umfeld, wo letztlich der finale Sale im persönlichen Vertriebsgespräch gemacht wird. Aus diesem Grund sollte künftig dem Community Management mehr Bedeutung zugesprochen werden, denn hier können im persönlichen Chat echte Sales gemacht werden. Entsprechend ist ein gutes Social CRM wichtig, um User nicht nur einmalig zu identifizieren, sondern künftig gezielt und automatisiert anzusprechen.

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