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2021

Von 3D bis Schwarz-Weiß – wir stellen die wichtigsten Trends im Webdesign vor

Wohin geht die Reise beim digitalen Design im Jahr 2021? Als Digitalagentur sind wir ganz nah dran an den aktuellen Entwicklungen im Webdesign. Wie schon im letzten Jahr haben wir auch für 2021 wieder ganz genau hingeschaut und eine Vielzahl von unterschiedlichen Designtrends ausgemacht, die um die Gunst der Designer, vor allem aber um die Gunst der Nutzer ringen. Die Bandbreite reicht von 3D bis Schwarz-Weiß, von Metallic- bis Natur-Look, von geometrischen Formen bis Cartoon-Illustrationen.

Wer Trends frühzeitig erkennt und diese etwa für einen Website-Relaunch nutzt, gilt als innovativer Vorreiter und verschafft sich einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.

Wir stellen Ihnen die wichtigsten digitalen Designtrends 2021 vor.

3-dimensional

3D-Design liegt voll im Trend. Das ist nicht neu, wird sich aber 2021 weiter verstärken. 3D-Design ist ein sehr gutes Beispiel für Trends, die aus neuen „Can do“-Möglichkeiten hervorgehen, und ist ganz wesentlich auf die aktuellen technologischen Fortschritte zurückzuführen. Höhere Internetgeschwindigkeiten, bessere Software, aber auch der Aufschwung von Augmented Reality und Virtual Reality im High-Performance-UI-Webdesign und bei Apps fördern diese Entwicklung.

Unglaublich lebensechte, hyperreale Visualisierungen lassen die Grenze zwischen dem Digitalen und dem Physischen nahezu verschwimmen. 3D-Visuals sind nicht mehr nur nettes Beiwerk, sondern werden zum Mittelpunkt und prägenden Inhalt ganzer Webseiten.


Der 3D-Trend nimmt aber auch die Verbindung von Fotografie und Illustration auf. Immer mehr Designer kombinieren für ihre 3D-Designs Fotos mit illustrativen Elementen. Oder sie fügen Bewegung und Animation hinzu, um sich von der Konkurrenz sichtbar abzuheben.

Neben dem rein künstlerischen Aspekt haben 3D-Designs natürlich auch einen ganz praktischen, marketingrelevanten Nutzen. Sie wecken Aufmerksamkeit und Interesse bei den Nutzern und können so die Absprungrate positiv beeinflussen.

Diese Beispiele haben uns gut gefallen

Von der Natur inspiriert

Der Trend zu organischen, weicheren und natürlichen Designs hat sich über die letzten Jahre hin allmählich entwickelt und schlägt jetzt voll durch. Die Idee, die Natur zu imitieren, mit erdigen Farben und Tönen zu arbeiten, natürliches Licht und Farbverläufe, sowie fließende Linien einzusetzen, ist aktuell ziemlich angesagt. Und sie ist die perfekte Ergänzung zum Trend des Minimalismus.

Gedeckte Farbpaletten und Illustrationen, aber auch Texturen mit Naturmaterialien wie Holz und Stein schaffen ein natürliches Ambiente. Die Natur ist eine ideale Inspirationsquelle für Grafikdesigner. Ihre unglaubliche Vielfalt eröffnet einen riesigen Gestaltungsspielraum – für alle kreativen Techniken und alle Branchen.


Der aktuelle Hype hat sicherlich auch etwas mit der momentanen Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen zu tun. Man soll zuhause bleiben und wenn möglich im Homeoffice arbeiten. Die Menschen sehnen sich danach wieder rausgehen zu dürfen und Natur zu erleben. Und wenn die Menschen nicht zur Natur kommen können, dann kommt die Natur eben zu den Menschen. In Gestalt von Grafikdesigns, die von der Natur inspiriert sind.

Optische Illusionen

Wenn das gesehene Bild dem Gehirn einen Streich spielt und für Verwirrung sorgt, dann bleibt man mit den Augen an dem Bild hängen – ob man will oder nicht – und versucht es zu verstehen. An den hier gezeigten Beispielen kann man gut erkennen, wie optische Illusionen funktionieren.

Die Faszination optischer Illusionen ist nicht neu, es gibt sie schon seit vielen Jahrhunderten. Visuelle Verwirrspiele werden aber mittlerweile immer stärker auch für digitale Designs genutzt.

Denn optische Illusionen eignen sich perfekt, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu fesseln und Website-Besucher auf der Seite zu halten. Sie sorgen für den Wow-Effekt und dafür, dass sich eine Seite optisch vom Mainstream abhebt und im Gedächtnis der User festsetzt.

Hat eine Marke dann auch noch mit Fremdartigkeit, Spiritualität oder Bewegung zu tun, lassen sich optische Illusionen auch inhaltlich perfekt integrieren, weil sie den Betrachter auf magische Art und Weise in den Bann ziehen. Sie sind dann eine ideale, sinnvolle Ergänzung fürs Design.

Aber Vorsicht: Man sollte die Betrachter nicht mit übermäßig komplizierten optischen Illusionen überfordern. Sonst bleiben beim User nur Verwirrung und Frust.

Diese Beispiele haben uns gut gefallen

3D-Typografie

Typografie war bereits 2020 einer der Designtrends. Ob geometrisch oder eher organisch, die Typografie stand ganz im Zeichen von zahlreichen künstlerischen Einflüssen. Und dieser Trend setzt sich auch 2021 fort. Allerdings mit einem neuen Fokus hin zum 3-Dimensionalen, einem der anderen aktuellen Designtrends.

Beliebte Typografie-Designs aus 2020 werden in 3D umgewandelt. Dadurch werden ultrarealistische Schriftzüge erzeugt, die sich so anfühlen, als könne man sie im Raum greifen. Elemente aus Animation und Illustration ergänzen die 3D-Typografien. Dafür werden die angesagtesten und beliebtesten Techniken genutzt und auf fantasievolle Weise verbunden. 3D-Typografie-Design wird dadurch zum Ausdruck und Symbol für innovatives Grafikdesign.

Diese Beispiele haben uns gut gefallen

Cartoon-Illustrationen

Die Beliebtheit von Illustrationen ist ungebrochen, auch im Grafikdesign. Sie sind vielseitig einsetzbar, sorgen für Abwechslung und wecken das Interesse der Nutzer. Vor allem aber bieten sie die Möglichkeit, sich aus der Masse an Websites abzuheben, die durch einen generischen Einheitslook mit rein grafischen Elementen und minimalistischer Schlichtheit gekennzeichnet sind.


Neu ist allerdings, dass Illustrationen mit Cartoons kombiniert werden. Figuren werden immer häufiger auf Webseiten, aber auch auf Visitenkarten, Postern und Präsentationsmaterialien auftauchen. Die Designs werden dadurch noch verspielter, fantasievoller und abwechslungsreicher. Mit Cartoon-Illustrationen lassen sich Webseiten spürbar aufwerten und unverwechselbare digitale Designs kreieren. Sie eignen sich für außergewöhnliche Brandings oder um ein Produkt oder eine Marke effektvoll in Szene zu setzen.

Metall

Metallic-Effekte sind im Kommen und werden 2021 zum Supertrend werden. Seinen Ursprung hat dieser Trend im Produktdesign – man muss sich nur die neuesten Smartphones ansehen – und er wird sich auch im digitalen Design durchsetzen.

Metallic-Effekte sind die ideale Ergänzung für minimalistische Designs, da sie hier effektvoll Glanzpunkte setzen und das Auge des Betrachters lenken können.


Gold ist nach wie vor der Metallic-Look Nummer 1. Denn damit lassen sich alle Variationen von Metallic-Design – ob matt, glänzend, geätzt, zerkratzt, mit Prägung oder reflektierenden Lichteffekten – perfekt inszenieren. Aber auch Silber, Messing und Blei eignen sich für digitale Design-Experimente.

Monochrom & Duoton

Die Idee einer stark reduzierten Farbpalette gibt es im digitalen Design zwar schon seit einiger Zeit, aber sie gewinnt wieder deutlich mehr an Einfluss. Das hat damit zu tun, dass zurzeit glatte, kühle Looks und Vibes ganz generell ziemlich angesagt sind. Aber auch damit, dass monochrome und duotone Designs als sinnvolle Ergänzung und Ausgleich zu komplexen Illustrationen und Grafiken fungieren können.

Monochrome und duotone Designs sind die Antwort auf eine digitale Reizüberflutung. Denn Farben haben eine hohe emotionale Wirkung und halten die Website optisch zusammen. Damit lässt sich sehr einfach eine angenehme Hintergrundatmosphäre schaffen und das Gefühl von Struktur und Harmonie erzeugen. Die Menschen verbringen immer mehr Zeit vor dem Computer und haben deshalb verstärkt das Bedürfnis nach Websites mit einer entspannten, ruhigeren Optik.


Die drastische Reduzierung der Farbwelt hat aber auch einen ganz praktischen Nutzen. Monochrome und duotone Designs lassen sich vergleichsweise schnell umsetzen. Die gewonnene Zeit steht dem Designer dann für komplexere Elemente und Aufgaben zur Verfügung.

Schwarz & Weiß

Haben in den letzten Jahren digitale Designs unter dem Motto „immer größer, bunter, heller“ um die Aufmerksamkeit des Users gekämpft, so dreht sich dieser Trend nun komplett ins Gegenteil. Denkt man die farbliche Reduzierung von duotonen bzw. monochromen Designs nämlich konsequent weiter, landet man unweigerlich bei den Farben Schwarz und Weiß.

Denn in einer vielfarbigen, bunten und komplexen Welt hat das Fehlen von (bunten) Farben etwas ausgesprochen Beruhigendes. Diese Wirkung machen sich Designs in Schwarz und Weiß zunutze. Sie sind weich, subtil und wirken gerade wegen ihrer Unaufdringlichkeit besonders anziehend.

Dabei verbreiten sie ein Gefühl von Nostalgie und strahlen einen magischen, fast hypnotischen Charme aus. Schwarz-Weiß-Designs schaffen eine ganz spezielle Atmosphäre, die besonders angenehm für stark strapazierte Augen ist. Effekte mit Bewegung und Schatten oder organische Formen sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird. Dabei wird der klassische, puristische Schwarz-Weiß-Stil, bei dem nur Schwarz, Weiß und Graustufen verwendet werden, immer öfter mit minimalistisch eingesetzten Farb-Highlights kombiniert, etwa einem sanften und dezenten Sepia.

Geometrische Formen

Hier werden große geometrische Blöcke mit flächigen Farben kombiniert und daraus fantasievolle Designs kreiert. Häufig wird dabei mit kräftigen Farben und Konturen gearbeitet.

Geometrische Formen sind einfach und schnell zu erfassen. Sie überfordern den Betrachter nicht und wecken gleichzeitig sein Interesse. Denn das Auge bzw. Gehirn versucht in den Formen bekannte, wiederkehrende Muster zu entdecken.


Die gelungene Verbindung verschiedener geometrischer Elemente ist dann viel mehr als nur die Summe ihrer Einzelteile. Geometrische Formen lassen sich ausgezeichnet mit Infografiken kombinieren, um daraus schöne Designs zu gestalten, die zwar auffällig, aber nicht aufdringlich sind.

Fazit

Welche Trends können sich durchsetzen? Und welche Trends sind nur ein momentaner Hype, der nach kurzer Zeit schon wieder vergessen ist? Das ist oft nur schwer zu sagen und gleicht einem Blick in die Glaskugel. Die besten Chancen, sich langfristig zu etablieren, hat wohl das Thema 3D-Design. Denn es ist technologiegetrieben und wird von parallelen Trends in anderen Bereichen (AR, VR) begleitet und gestützt.

Als Betreiber einer Website kann und sollte man aktuelle Designtrends nutzen, um sich bei der Zielgruppe als innovativ und modern zu präsentieren und nicht als altbacken und rückständig zu gelten. Aber man sollte dabei sehr gut überlegen, welcher Trend am besten zu Produkt, Marke und Unternehmen passt.

Martin Kirmaier | Vorstand der coma AG

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Martin Kirmaier
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