Wiesn Special 2018 - unser Hidden Spot in München.

Wiesnaufbau in 360 Grad.

Da morgen die Wiesn startet, haben wir für Euch als Special noch den ultimativen Insider-Tipp. Habt Ihr schon einmal den 360°-Ausblick aus Sicht der Bavaria-Statue genossen? Wir auch nicht! Deswegen hat sich das comaBUZZ-Team diese Woche auf den Weg gemacht, um den Wiesn-Aufbau mal aus einer anderen Perspektive begutachten zu können – und zwar aus dem Kopf der Bavaria. Der perfekte Ort zum Abhängen und um in aller Ruhe die Theresienwiese zu beobachten! Da im Internet bisher kaum Bilder zu finden sind, möchten wir Euch diesen Hidden Spot natürlich nicht vorenthalten.


Vorab noch ein paar Fakten zur Statue:

Die Bavaria ist die Schutzpatronin Bayerns und wacht über die Theresienwiese. Man könnte sie auch als Freiheitsstatue Münchens bezeichnen. Zusammen mit der Ruhmeshalle thront sie auf der Schwanthalerhöhe. Im Jahre 1850 wurde sie fertig gestellt und war somit die erste Kolossalstatue der Welt, die komplett aus gegossener Bronze besteht. Ein wahres technisches Meisterwerk zu dieser Zeit!

Was nur wenige wissen:

Auf der Rückseite befindet sich ein kleiner Eingang, der in ihr Inneres führt. So kann man vom Sockel bis in ihr Gehirn steigen, das über zwei kleine Wendeltreppen zu erreichen ist. Die Tour nach oben birgt ein wahres Abenteuer, ganz anders im Vergleich zu normalen Aussichtsplattformen. Denn auf dem letzten Stück sind die Treppen und Gänge teilweise so schmal, dass man krabbeln und klettern muss, um nach ganz oben zu gelangen. Das liegt natürlich auch daran, dass sich das Innenleben an die äußere Bauform der Bavaria anpassen muss. Zudem kann während dem gesamten Aufstieg das Negativbild der Bavaria begutachtet werden.

Sobald der Kopf erreicht ist, kann die Theresienwiese durch drei kleine Fenster, die an Schießscharten erinnern, auf der Nord-, Ost- und Südseite betrachtet werden. Um sich auszuruhen, sind zwei kleine Sitzbänke in die Wand integriert. Allerdings ist dieser Raum so klein, dass er maximal von 4 Personen gleichzeitig besucht werden kann. Das macht aber nichts, denn die Statue ist fast nie überfüllt, auch nicht mit zu vielen Touristen, vorausgesetzt man ist außerhalb der Wiesnzeit vor Ort. So kann in aller Ruhe fotografiert werden. Dennoch ist Vorsicht angesagt: Hier kann man sich sehr schnell den Kopf anhauen und nicht jeder kann dort aufrecht stehen.

Der Eintritt kostet regulär 3,50€ und ermäßigt 2,50€. Während der Wiesn hat die Statue sogar bis 20 Uhr geöffnet, an allen anderen Tagen leider nur bis 18 Uhr.

Kleiner Tipp:

Vielleicht solltet Ihr Euch einen nicht allzu warmen Tag aussuchen, um die Bavaria zu besteigen. Bei unserem Besuch hatte es eine Außentemperatur von 27 Grad, weshalb sich der kolossale Bau aus Kupfer so extrem aufgeheizt hatte, dass wir dachten, wir wären in einer Sauna gelandet.

Zum Abschluss noch ein kleiner Fun Fact: Die Bavaria hat jede Menge Holz vor der Hüttn oder wie man auf Bayrisch sagen würde „Schöne Gaudinockerl“, da sie umgerechnet eine Körbchengröße von ZZZZ hat.

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